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Rechtsanwälte Rodig & Bettecken

Wissenswertes

Rechtsschutzversicherung

Was Sie über den Umgang mit den Gerichten wissen sollten

Zunächst gilt hierfür keine besondere Benimmformel außerhalb der normalen Umgangsformen. Insbesondere muss auch kein Richter mehr – wie aus Filmen bekannt – mit „Euer Ehren“ o.ä. angesprochen werden.

Allerdings sollten Sie für den Gang zum Gericht ausreichend Zeit einplanen. Nicht nur, dass sich Gerichtstermine aus welchem Grund auch immer verzögern kön­nen, sondern auch, weil es inzwischen an fast jedem Gericht Eingangskontrollen gibt. Diese be­nötigen viel Zeit, so dass Sie rechtzeitig kommen sollten. Auch sollten Sie keine als Waffe nutzbaren Tascheninhalte bei sich tragen. Diese dürfen nicht mit in die Gerichtsgebäude gebracht und müssen daher abgegeben werden. Im Justizzentrum Wuppertal herrscht darüber hinaus Handyverbot. Auch dieses wird bei der Eingangskontrolle in Verwahrung genommen.

Was tun wir für Sie?

Neben der eigentlichen Auftragserfüllung der Rechtsbesorgung halten wir Sie selbstverständlich über das Geschehen in Ihrer Akte auf dem Laufenden. Wir schicken Ihnen von allen Vorgängen, sei es von eingehenden Schreiben, sei es von ausgehenden Schreiben jeweils eine Kopie. So haben Sie eine Chronologie Ihres Rechtsfalls und damit eine Kopie der hier geführten sog. „Handakte“. Sie kennen immer den aktuellen Sach­stand und können Ihrerseits uns über Veränderungen oder Zahlungs­eingänge bei Ihnen etc. informieren.

Was sollten Sie für uns tun?

Grundsätzlich können wir nur so gut und so viel für Sie arbeiten, wie Sie uns mit Informationen versorgen.

Dies gilt für die finanzielle Seite, indem Sie uns die Rechtsschutzversicherungs-gesellschaft und die dortige Versicherungsnummer nennen oder aber die Unterlagen für die Bewilligung von Beratungs- oder Prozesskostenhilfe mitbringen.

In Ihrem Rechtsfall können wir am besten arbeiten, wenn Sie uns von Anfang an möglichst viele Informationen zur Verfügung stellen.

Deshalb sollten Sie uns bereits zu Beginn unserer Tätigkeit alle Informationen, die Sie in der Sache haben, geben. Scheuen Sie sich bitte nicht, auch vielleicht für Sie Belangloses oder Peinliches zu er­wähnen. Nichts ist schlimmer, als wenn der Anwalt mitten in der Bearbeitung der Sache durch den gegnerischen Anwalt oder sogar erst vor Gericht durch Zeugen erfährt, dass Sie uns aus Scham oder weil Sie es nicht für erforderlich hielten, dem Anwalt nur Ihre Sicht der Dinge geschildert haben, ohne auch gleichzeitig mitzuteilen, dass die Gegenseite schon in bestimmter Weise zur Sache Stellung genommen hat und die Sache vielleicht ganz anders erlebt haben könnte oder anders sehen kann.

Deshalb unsere Bitte an Sie:
Bringen Sie uns bitte alle Unterlagen, die mit Ihrem Fall zu tun haben. Dies können, je nachdem, in welchem Bereich wir Sie beraten sollen, Verträge (Kreditverträge, Mietverträge, Kauf- und Werkverträge etc.) Rechnungen, Protokolle, Testamente, Kontoauszüge, Mängelberichte, Gutachten, Atteste etc. sein.

Ein Blick in diese Unterlagen ist häufig zur richtigen Einschätzung der Rechts­lage unabdingbar, so dass wir uns nicht auf Ihre Erinnerung verlassen können.

Worüber sollten Sie uns noch informieren?

Wichtig ist auch, dass Sie uns von Änderungen, ob in Ihrer Sachverhaltsschilderung, Ihren Vermögensverhältnissen, in den Grundlagen des Falles oder auch nur bei den Anschriften der am Verfahren Beteiligten oder allein schon Ihrer Telefonnummer umgehend Mitteilung machen. Sonst können wir Sie gerade bei gewechselter Anschrift bzw. Telefonnummer in dringenden Notfällen nicht erreichen.

Auch sind Informationen über bei Ihnen eingehende Post, Anrufe Geldzahlungen, die Sie unmittelbar von der Gegenseite, der Versicherung oder anderen Dritten in Ihrer Sache erhalten, von Bedeutung. Nur so kann unser Kenntnisstand immer mit Ihrem Wissen mithalten.

Sie erhalten von jedem hier eingehenden oder gefertigten Schreiben eine Kopie. Darin gesetzte Fristen zur Erledigung oder Zahlung bitten wir auch mit zu beachten und von sich aus uns Nachricht zu geben, ob und was geschehen ist.

Wenn Sie in Urlaub fahren oder längere Zeit nicht unter Ihrer Wohnanschrift zu erreichen sind, bitten wir ebenfalls um Nachricht. Sonst kann unter Umständen bei Fristen, die gewahrt werden müssen, Ihre fehlende Erreichbarkeit für Sie nachteilig werden. Auch wollen wir verhindern, dass in Ihrer Urlaubszeit der Briefkasten von unserer Post überquillt, wenn Sie keinen haben, der Ihre Post versorgt.




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