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Rechtsanwälte Rodig & Bettecken

Rechtsschutzversicherung

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, kann diese die Kosten der Anwaltstätigkeit tragen, wenn das Risiko versichert ist. Haben Sie nur eine Rechtsschutzversicherung für den PKW, bezahlt diese natürlich nicht für eine Mietsache, sondern nur für Rechtsstreitigkeiten rund um den PKW. Die meisten Versicherungsverträge sichern jedoch mehrer Risiken ab. In allen Fällen müssen Sie für die meisten Versicherungsverträge die Wartezeit von drei Monaten erfüllen. Das heisst auf gut Deutsch, dass der Versicherungsfall frühestens drei Monate und einen Tag nach Abschluss des Versicherungsvertrags erst eintreten darf.  Alle Fälle, die vor Abschluss des Versicherungsvertrags oder in der Wartezeit liegen, sind nie versichert.

In Familiensachen trägt die Rechtsschutzversicherung in der Regel nur die Kosten für eine einmalige Beratung es sei denn, Sie haben eine neue Form der Rechtsschutzversicherung, bei der auch Familiensachen mit versichert sind. Diese kostet jedoch zusätzliches Geld. Im Zweifel sollten Sie vor dem ersten Gespräch beim Anwalt mit Ihrer Rechtsschutzversicherung abklären, ob Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten der Beratung oder auch eines späteren Tätigwerdens trägt.

Auch eine vorbeugende Beratung zum Beispiel im Bereich Arbeitsrecht oder Erbrecht wird nur in den seltensten Fällen von der Rechts­schutz­versicherung gezahlt. Bitte er­kun­digen Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit selbst bei Ihrer Rechtsschutzversicherung, da Ihr Anwalt den Inhalt Ihres Versicherungsvertrags nicht kennen kann.

Haben Sie in Ihrem Versicherungsvertrag eine Selbstbeteiligung vereinbart, so zahlen Sie diesen Selbstbeteiligungsbetrag unmittelbar an uns, da die Rechtsschutzversicherung nur unsere Rechnung abzüglich vereinbarter Selbstbeteiligung zahlt.




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